LOT für die Umwelt

  • Die Stiftung Partnerschaft für die Umwelt hat im Rahmen des Projekts „Aktive Umwelterziehung auf Grünen Wegen (Greenways)" vor kurzem begonnen, Zertifikate Grünes Büro herauszugeben.

    Solche Zertifikate besitzen u.a. Carlsberg Polska S.A., Lafarge Cement S.A., BP Polska S.A., Herlitz Sp. z o.o. und Tchibo. Im November 2010 kamen auch die Polnischen Fluglinien LOT S.A. zum Kreis der zertifizierten Firmen hinzu. Das Zertifikat Grünes Büro ist eine Auszeichnung für Institutionen, Firmen, nichtstaatliche und staatliche Organisationen, die sich für den Umweltschutz einsetzen und ein umweltfreundliches Image pflegen.

    Der Besitz eines Zertifikats Grünes Büro steht nicht nur für Prestige, sondern bietet auch die Möglichkeit, sich unter der Konkurrenz hervorzuheben und die Auswirkungen der Firmentätigkeit auf die Umwelt zu reduzieren. Er bringt auch messbare finanzielle Vorteile in Form von Kostensenkungen durch die Einführung moderner ökologischer Lösungen mit sich.

    2011.09.26 00:00

  • Im September 2009 sind die Polnischen Fluglinien LOT als erste Fluggesellschaft der Star Alliance dem Luftfahrtverband Aviation Global Deal Group beigetreten.

    Die Gruppe AGD entstand im Februar 2009 und ist ein Zusammenschluss führender Fluggesellschaften (wie u.a.: Air France/KLM, British Airways, Cathay Pacific, Finnair, Virgin Atlantic, Virgin Blue Airlines Group, Qatar Airways) sowie mit der Luftfahrtindustrie verbundener Firmen und der internationalen, nichtstaatlichen Organisation The Climate Group.

    Das Hauptziel der Gruppe Aviation Global Deal ist die Erarbeitung eines globalen Abkommens über die Vereinheitlichung des Handels mit CO2-Emissionen im Luftfahrtsektor. Das System des Emissionshandels sieht vor, den Fluggesellschaften Emissionsgenehmigungen zu erteilen, welche, falls nötig, durch Ersteigerungen bei Auktionen erweitert werden können. So wird jede Fluggesellschaft ein Limit für die Abgabe von Kohlendioxid in die Atmosphäre haben und für jede Überschreitung dieses Limits zusätzliche Emissionsrechte kaufen müssen. Diese Lösung wird die Fluggesellschaften dazu anregen, in umweltfreundliche Technologien zu investieren, denn schließlich ist es sinnvoller Geld für die Modernisierung der Flotte als für zusätzliche Emissionen auszugeben.

    Es ist offensichtlich, dass die Luftfahrt als ein gemeinsamer Sektor behandelt werden muss, da es unmöglich ist, die CO2-Emissionen einem konkreten Gebiet oder Land zuzuordnen. Bei einem nicht einheitlichen System des Emissionshandels würden die Bedingungen des freien Wettbewerbs unter den Fluggesellschaften erschüttert und die Bürokratie durch die gegenseitige Überlagerung gleicher Strukturen vergrößert, was im Endeffekt mehr Verwaltung und damit verbundene Kosten zur Folge hätte.

    Die Gruppe AGD unterstützt die Bemühungen der Internationalen Flugtransport-Vereinigung IATA, die ebenfalls eine globale Lösung für den Handel mit Emissionsrechten anstrebt. In ihren gemeinsamen Anstrengungen werden sie ebenfalls von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO unterstützt. Aufgabe dieser Sonderorganisation der Vereinten Nationen besteht darin, angemessene Lösungen für die Einschränkung der Emissionen durch die Luftfahrt zu finden.

    Hoffen wir, dass es all diesen Luftfahrtorganisationen gemeinsam gelingt, ein funktionsfähiges, transparentes und vor allem einheitliches System des Handels mit CO2-Emissionsrechten zu entwickeln.

    2011.09.26 00:00